FDP-Fraktion steht an der Seite Japans
Dieses Bild zeigt die Auswirkungen des Tsunamis in einem Vorher-Nachher-Vergleich der japanischen Küste zwischen dem 5. September 2010 und dem 12. März 2011 (rechts). Daten: Rapid Eye. Quelle: DLR/Rapid Eye. Ein Tsunami hat am Freitagmorgen die Küstenstädte im Nordosten Japans heimgesucht. Die Behörden gehen von etwa 20.000 Todesopfern aus. Auslöser war ein Erdbeben der Stufe 9,0 – das heftigste Beben in der Geschichte des Landes. Besonders schwer getroffen hat es die Hafenstadt Sendai. Häuser und Autos wurden von Fluten weggerissen, Industrieanlagen standen in Flammen. Der Versuch, alle Atommeiler im Nordosten auszuschalten, schlug fehl. In Fukushima kämpfen Experten verzweifelt gegen die drohende Kernschmelze in mehreren Reaktoren. Bei Explosionen in der Anlage trat bereits Radioaktivität aus. Die Einwohner im Radius von 20 Kilometern wurden evakuiert.
Homburger: Eine noch nie dagewesene KatastropheFDP-Fraktionschefin Birgit Homburger erklärte hierzu am Dienstag: „Wir alle stehen unter dem Eindruck der Ereignisse in Japan. Das ist eine noch nie dagewesene Naturkatastrophe mit Tausenden von Toten, vielen Verletzten“. Die tatsächlichen Ausmaße der Zerstörung, auch der Infrastruktur, seien noch in keiner Weise abschätzbar, erklärte die Liberale. Die FDP-Fraktion steht in diesen schweren Tagen an der Seite Japans. „Wir trauern um die Opfer. Unsere Anteilnahme und unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen“, so Homburger.
Bijan Djir-Sarai, Asien-Experte der FDP-Bundestagsfraktion, sagte, dass Deutschlands Angebot auf Unterstützung ein deutliches Zeichen "unserer Solidarität und Ausdruck unseres Mitgefühls für die vielen Opfer" sei. "Im 150. Jahr der deutsch-japanischen Freundschaft steht die FDP-Bundestagsfraktion treu an der Seite unserer japanischen Freunde", so Djir-Sarai.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach den Angehörigen der Opfer und den Betroffenen der Katastrophe sein aufrichtiges Mitgefühl aus. Er bot der Japanischen Regierung "unverzüglich jede Soforthilfe sowie Hilfe beim Wiederaufbau" an.
Die Bündnispartner von "Aktion Deutschland Hilft" helfen den Erdbebenopfern
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