Wie wirkt sich der Verzicht auf acht Kernkraftwerke auf die Netzstabilität aus?
Die FDP nimmt Warnungen zu den Auswirkungen des Ausstiegs auf die Übertragungsnetze und die Versorgungssicherheit ernst. Die Versorgungssicherheit muss jederzeit und überall, auch unter extremen Bedingungen, gewährleistet sein.Wenn zur Abdeckung des Strombedarfs zusätzliche Kraftwerkskapazitäten erforderlich werden sollten, sind zunächst fossile Reservekraftwerke in Betrieb zu nehmen (sog. Kaltreserve). Sollten diese nicht ausreichen, soll die Reservefunktion von einem der sieben Kernkraftwerke, deren Berechtigung zum kommerziellen Leistungsbetrieb ausläuft, übernommen werden. Dieses KKW soll im "Stand-by"-Betrieb gehalten werden. Diese Möglichkeit ist nur für die nächsten beiden Winterhalbjahre bis zum Frühjahr 2013 vorgesehen. Bei der Stand-by-Regelung hat sich die FDP durchgesetzt, um die Versorgungssicherheit abzusichern. Diese Lösung ist auch wirtschaftlich vernünftiger, als einen Black-Out oder Zwangsabschaltungen mit Milliardenschäden zu riskieren.