Teil 2: Einkommen und Kaufkraft - Wohlstandszugewinn
2005 tauchte Deutschland nicht nur beim Wirtschaftswachstum, sondern auch bei der Entwicklung der Reallöhne auf den hintersten Rängen in Europa auf. Unter Schwarz-Rot ist die Reallohnentwicklung noch einmal zurückgegangen und lag bei - 0,4 %.Mit Schwarz-Gelb waren die Reallöhne 2010 um durchschnittlich 1,5 Prozent geklettert, in 2011 legten die Bruttomonatslöhne von Vollzeitbeschäftigten real um 1,0 Prozent zu. Für 2012 rechnen die Statistiker mit eben solchen Zuwächsen. Einen Wermutstropfen gibt es noch: Die Inflation hatte 2011 mehr als zwei Drittel der Lohnzuwächse aufgezehrt, so dass von dem Lohnplus von 3,3 Prozent nur ein realer Zuwachs von einem Prozent übrig blieb.
Ein Umstand, den die schwarz-gelbe Regierung schon im vergangen Jahr beseitigen wollte. Rot-Grün hat dies aber im Bundesrat verhindert. Schwarz-Gelb will die unteren und mittleren Einkommen vor automatischen Steuerhöhungen schützen. Der Gesetzesentwurf zum Abbau der Kalten Progression wurde Anfang März in erster Lesung diskutiert. Für die FDP ist der Kampf gegen diesen Missstand eine Frage der Gerechtigkeit. Mit ihrer Blockade sorgt die SPD dafür, dass Lohnerhöhung bei bestimmten Lohngruppen gar nicht mehr ankommen.
Deutschland geht es gut – Konsumstimmung angestiegen
Dass der deutsche Arbeitsmarkt erstaunlich robust ist und der Schuldenkrise in Europa trotzt hat auch zur Folge , dass auch die Konsum-Stimmung der Deutschen ungetrübt ist. Mehr noch: Die privaten Konsumausgaben sind seit 2005 um 13 Prozent auf 1.475 Milliarden € angewachsen. Grund für die gute Stimmung sei vor allem, dass viele Bundesbürger steigende Einkommen erwarteten, sagen die Statistiker. Die Verbraucher haben wieder mehr Vertrauen in die Wirtschaft.
Aufbauend auf der erfreulich robusten Zunahme der Beschäftigung werden die privaten Konsumausgaben wohl auch im laufenden Jahr den größten Beitrag zum Wirtschaftswachstum liefern. Diese Nachfrage ist auch deshalb so nachhaltig, weil sie aus erwirtschafteten Einkommen finanziert wird und auf erbrachter Wirtschaftsleistung beruht.
Die FDP entlastet Familien und die Mitte der Gesellschaft, indem sie
- das Kindergeld auf 184 Euro und den Kinderfreibetrag auf 7.008 Euro erhöht haben.
- das Angebot an Betreuungsplätzen ausbauen.
- erste Schritte zur Steuersystemvereinfachung durch die Anhebung des Arbeitnehmerpauschbetrags auf 1.000 Euro, verbesserten Abzug von Kinderbetreuungskosten und den Wegfall des Einkünftenachweises beim Bezug von Kindergeld für Kinder in Berufsausbildung getan haben.
- kleine und mittlere Einkommen entlasten, die kalte Progression abbauen und den steuerlichen Grundfreibetrag an das verfassungsrechtlich Notwendige anpassen und ihn 2013 und 2014 um insgesamt rund 350 Euro anheben.
- Bürokratie abgebaut und den Nationalen Normenkontrollrat gestärkt haben, der alle neuen Regelungsvorschläge vor Verabschiedung einer umfassenden Prüfung unterzieht
Quellen:
- Jahreswerte 2005/2009/2011; Statistisches Bundesamt
- GfK-Konsumklima-Studie Februar 2012




