Stellen die Energiebeschlüsse lediglich den alten Status Quo von Rot-Grün wieder her?

Nein. Rot-Grün hat im Jahr 2000 in ihrem Ausstiegskonzept die Restlauf-zeit der KKWs an Reststrommengen ausgerichtet. Das bedeutete, dass einige KKW durch Drosselung und Reststrommengenübertragungen noch länger hätten betrieben werden dürfen als jetzt im überarbeiteten Energiekonzept von Schwarz-Gelb vorgesehen (mindestens bis 2023 oder noch länger). Auch die jetzt abgeschalteten acht KKW wären nach den Plänen von Rot-Grün noch für eine ganze Weile am Netz gewesen. Außerdem hatte Rot-Grün in seinem Ausstiegskonzept 2000 keine Ersatzkapazitäten festgelegt. Gerade dies hatte die FDP stets als unverantwortlich kritisiert, ist es doch nicht möglich, die erzeugte Energie¬menge zu reduzieren und nicht für Ersatz zu sorgen, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.