17.03.2011

Rote und Grüne Blockade bei Energieinfrastruktur

Es ist das erklärte Ziel der FDP-Bundestagsfraktion und der schwarz-gelben Bundesregierung, das Zeitalter der Erneuerbaren Energien so schnell wie möglich zu erreichen. Das war auch die Intention des 2010 beschlossenen Energiekonzepts. Um die künftige Energieversorgung auf regenerative Energien umzustellen, dürfen wir aber nicht nur über die Frage der Energiegewinnung diskutieren, sondern müssen auch über die Versorgungssicherheit und die Energieinfrastruktur reden. Hier ist insbesondere ein Umdenken bei SPD und Grünen gefragt, die zahlreiche Projekte in diesem Bereich blockieren. Auf der Folgeseite finden Sie weitere Informationen dazu und eine interaktive Übersichtskarte.

Entscheidend für die Bürgerinnen und Bürger ist eine ausreichende Versorgung mit Energie, deren Bezahlbarkeit und eine umweltverträgliche Produktion. Hierzu muss der regenerativ erzeugte Strom schnell und sicher zu den Verbrauchern gelangen. Dazu brauchen wir neue intelligente Stromnetze. Um jedoch auch die Grundlast abzudecken, also auch dann Strom produzieren zu können wenn bspw. kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint, brauchen wir, solange die Speichermöglichkeiten von Erneuerbaren Energien beschränkt sind, auch konventionelle Kraftwerke. Hierzu gehören u.a. Gas- und neue hocheffiziente Kohlekraftwerke.

Leider werden der Ausbau der Energieinfrastruktur und der notwendige Ersatz alter Anlagen durch neue hocheffiziente Kohlekraftwerke blockiert. Insbesondere SPD und Bündnis 90/Die Grünen nutzen vor Ort die Ängste der Menschen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. In Berlin fordern sie im Bundestag die Energiewende, weigern sich aber vor Ort die notwendigen Maßnahmen mitzutragen. Das ist keine verantwortungsvolle Politik mit Rückgrat, sondern setzt auf Stimmungen und Ängste der Menschen.

In der interaktiven Übersichtskarte finden Sie eine Auswahl an Projekten, die von Rot-Grün bekämpft und blockiert werden. Durch Anklicken können Sie mehr zu den einzelnen Projekten erfahren.