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BREIL: Rot-Grün bei EEG-Kosten wirtschaftsfern

06.06.2012

BERLIN. Zu den Äußerungen der Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD) und Josef Fell (B´90/Grüne), die Kosten der EEG-Umlage für den Verbraucher seien durch Privilegien für Großverbraucher in die Höhe getrieben, erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus BREIL:

Eingleisiges Denken und fehlender wirtschaftlicher Sachverstand kennzeichnen die rot-grünen Äußerungen, wenn es um die Förderung Erneuerbarer Energien geht.

Die von der Regierung eingeräumte Kostendämpfung bei den Strompreisen für energieintensive Unternehmen erhalten Hunderttausende von Arbeitsplätzen am Beginn der Wertschöpfungskette in Deutschland.

Ein Verlust dieser Arbeitsplätze würde die Sozialkassen in doppelter Weise belasten: Fehlende Einnahmen bei steigenden Kosten für die Arbeitslosigkeit. Dies wäre um ein Vielfaches teurer als das aktuelle Modell.

Vielmehr gilt es nun, unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten den unverhältnismäßigen Ausbau der Photovoltaik an den dafür unentbehrlichen Ausbau der Stromleitungen anzupassen.


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452-Breil-EEG-Kosten.pdf (2012-06-06, 91.97 KB)