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BUSCHMANN: Greenpeace mit neuer Gorleben-Studie zurück in die Vergangenheit

08.02.2011

BERLIN. Zur Veröffentlichung der Greenpeace-Studie "Erdgas- und Kondensatvorkommen in Salz, speziell im Salzstock Gorleben-Rambow" erklärt der Berichterstatter im Gorleben-Untersuchungsausschuss der FDP-Bundestagsfraktion Marco BUSCHMANN:

Die Herangehensweise der Studie ist unseriös. Denn auf Grundlage einer bloßen Literaturstudie will der Autor fundiertere geologische Erkenntnisse gewinnen als durch geologische Messungen im Feld. Die Ergebnisse der seit Jahren mit der Erkundung des Salzstockes Gorleben vertrauten Wissenschaftler wurden in dieser Greenpeace-Studie ignoriert.

In seiner Befragung vor dem Untersuchungsausschuss Gorleben betonte der Autor dieser Studie, Ulrich Schneider selbst, dass er unabhängig von neuen Untersuchungsergebnissen stets bei seiner Meinung geblieben sei. Schneider war lediglich bis 1981 an der obertägigen Erkundung des Salzstockes beteiligt. Die "Quartärgeologische Gesamtinterpretation", an der er mitgewirkt hatte, war bereits seinerzeit wissenschaftlich sehr umstritten.

Die bekannten Messungen und Bohrungen vor Ort werden von den Wissenschaftlern, die an der Erkundung beteiligt sind, durchweg als unproblematisch bewertet. Über eventuelle Gasvorkommen im Salzstock kann nur die weitere Erkundung Klarheit bringen. Auch deshalb ist es notwendig, die Erkundung des Salzstockes Gorleben voranzubringen.


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132-Buschmann-Gorleben-Studie.pdf (2011-02-08, 131.32 KB)