19.06.2012
BERLIN. Zum heute vorgestellten Rentenkonzept des DGB erklärt der stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Heinrich KOLB:Der DGB-Vorschlag ist eine Rolle rückwärts in der Diskussion um die künftige Finanzierung der Renten. Er lockt mit scheinbar geringen Belastungen, führt aber langfristig in die Irre und zu Rekordbeiträgen. Nicht Nachhaltigkeit, sondern kurzfristige Ausgaben stehen im Vordergrund des Konzepts.
Ein Verzicht auf Beitragssatzsenkungen im nächsten Jahre wäre falsch. Die Entlastung der Beitragszahler ist ein wichtiger konjunktureller Impuls in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.
Das Heilsversprechen des DGB trägt nicht. Angesichts der Alterung unserer Gesellschaft geht an einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit und einer Stärkung der privaten Vorsorge kein Weg vorbei.
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481-Kolb-Rentenkonzept_des_DGB.pdf (2012-06-19, 91.82 KB)