Jugendpolitik
Statt auf Forderungen kurzsichtiger Verbote setzt liberale Jugendpolitik auf die richtigen Rahmenbedingungen, um das Verantwortungsbewustsein Jugendlicher zu fördern und fordern. Neben Fragen der Jugendhilfe gehört deswegen vor allem die Gestaltung von Partizipationsmöglichkeiten zum Bereich der Jugendpolitik.
Eine eigenständige Jugendpolitik ist dabei auch eine Querschnittsaufgabe, die z.B. Fragen der Sozial-, Bildungs-, Arbeits- und Familienpolitik umfasst und sie aus der Perspektive Jugendlicher und junger Menschen betrachtet. Der demografische Wandel stellt uns dabei vor große Herausforderungen.
Wir müssen die Zukunftschancen der Jugendlichen verbessern. Für uns ist es wichtig, jungen Menschen sichere berufliche Perspektiven zu eröffnen. Dafür wollen wir Jugendliche beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf besser unterstützen und den Ausbildungspakt fortführen, damit jeder ausbildungswillige und –fähige Jugendliche auch ein Ausbildungsangebot erhält, das zu einem qualifizierenden Abschluss führt.
Ferner müssen wir die Chancen der Neuen Medien nutzen. Hierzu sollten innovative Techniken und Neue Medien neben den klassischen Ausbildungsberufen im Ausbildungssystem mehr Berücksichtigung finden. Die Neuen Medien sind Teil der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen. Der Gebrauch dieser Medien fördert ihre Fähigkeiten und schult wichtige Kenntnisse, die in der Arbeitswelt unerlässlich sind. Ein Verbot von Medien – egal welcher Art – ist kontraproduktiv. Vielmehr muss die Medienkompetenz von Jugendlichen und Eltern gestärkt werden.




