24.01.2012 Freiwilligendienst

Hohe Nachfrage bestätigt Freiwilligendienstkonzept

Florian Bernschneider

FDP-Jugendexperte Florian Bernschneider sieht in der hohen Nachfrage nach Plätzen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) eine Bestätigung für das Konzept der Koalition. Hatte die Opposition dem BFD noch ein schnelles Ende prophezeit, erwarten die Träger für 2012  eine deutlich höhere Nachfrage als die vorgesehenen 70.000 Plätze. "Ein voller Erfolg für das liberal geprägte Freiwilligendienstkonzept", so Bernschneider.

Nun gelte es, möglichst vielen Freiwilligen trotz begrenzter Kapazitäten einen Platz anbieten zu können, erklärte Bernschneider. Das Familienministerium sollte daher verstärkt auf Transparenz setzen und Informationen darüber bereitstellen, wo und für wen noch Plätze verfügbar sind – schon vor der Bewerbung sollte im Internet abrufbar sein, ob und wann ein Platz zur Verfügung steht.

Darüber hinaus müsse eine Evaluierung der mittelfristigen Teilnehmerstruktur im BFD vorangetrieben werden, erklärte der jugendpolitische Sprecher der FDP-Fraktion. Es müsse geklärt werden, welchen Einfluss die doppelten Abiturjahrgänge des vergangenen Jahres, die künftige Ausbildungs- und Studienplatzsituation, aber auch der demografische Wandel insgesamt für die Freiwilligendienste haben. Diese Evaluierung sei ohnehin gesetzlich vorgesehen und unabdingbar für eine sinnvolle Mittelverteilung in den kommenden Jahren, so der Liberale.