30.05.2011 Energiepolitik

Gebäudesanierung wird steuerlich bessergestellt

Patrick DöringPatrick Döring Um die Energiewende zu beschleunigen und gleichzeitig die Belastung der Bürger zu reduzieren, hat die FDP durchgesetzt, dass ab kommendem Jahr die Sanierung von Gebäuden steuerlich besser gestellt wird. "Die Kosten der Energiewende dürfen am Ende nicht alleine am Bürger hängen bleiben", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Döring.
Mit der angestrebten Energiewende sind auch Kosten verbunden. Bei der energetischen Gebäudesanierung trifft dies vor allem die Mieter und Hauseigentümer in Deutschland. Für die FDP-Fraktion steht fest, dass mehr getan werden muss, damit der Umstieg für die Menschen in Deutschland bezahlbar bleibt.

Die FDP hat daher durchgesetzt, "dass noch in diesem Jahr für bestimmte energetische Sanierungsmaßnahmen die steuerliche Abschreibung erleichtert und beschleunigt wird", so Patrick Döring. Dazu wird die Abschreibung deutlich beschleunigt. Angedacht sei eine Regelung nach dem Muster des alten § 82 a Einkommenssteuer-Durchführungsverordnung. "Wir wollen keine Zwangssanierungen, sondern setzen Anreize", betonte Döring.

Damit werde der Umstieg im Gebäudebereich "einfacher, wirtschaftlicher und bezahlbarer". Der Energiebedarf der Gebäude sowie die Wohnnebenkosten würden reduziert, so Döring.