01.02.2012
Arbeitsmarktzahlen
Arbeitsmarkt startet robust ins neue Jahr
Auch im Kältemonat Januar wird die deutsche Arbeitsmarkt-Erfolgsgeschichte fortgesetzt. Zwar ist eine saisonale Zunahme zu verzeichnen, doch insgesamt fällt die Zahl der Jobsuchenden um 264.000 geringer aus als noch im Vorjahr. FDP-Arbeitsmarkt-Experten Johannes Vogel wertet die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Beleg für einen insgesamt weiterhin guten Trend.
„Der Winter wird jetzt auch am Arbeitsmarkt spürbar. Er hebt die Arbeitslosigkeit wieder über die Drei-Millionen-Grenze“, erklärte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP im Bundestag. Dennoch falle die Winterflaute diesmal sogar noch schwächer aus als erwartet. Das betonte auch BA-Chef Frank Weise bei der Veröffentlichung der Zahlen in Nürnberg. Trotz Winterflaute liege die Nachfrage nach Arbeitskräften auf hohem Niveau. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hätten weiter deutlich zugenommen, so Weise.
Johannes Vogel „Der Blick auf den Stellenmarkt bestätigt dies. So gibt es mehr offene Stellen denn je. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit hat mit 181 Punkten den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnung 2005.“ Die Chancen, einen Job zu finden, stünden also gut, kommentierte Vogel die Zahlen. Der liberale Arbeitsmarkt-Politiker ist davon überzeugt, dass der Trend auf dem Arbeitsmarkt das Vertrauen der Unternehmen in fortgesetztes Wachstum wiederspiegelt. „Somit sorgt Wachstum für mehr Jobs und schafft damit Perspektiven für die Menschen“, unterstrich Vogel.